Auf den Philippinen durften wir 8 Tage lang bei Andy und Joan wohnen. Natürlich konnten wir da auch am einheimischen Leben teilhaben, oder zumindest ein bisschen besser, als normale Touristen. Einen Tag sind wir an der Hauptstraße der Stadt einkaufen gegangen. Das war eine Erfahrung. Natürlich gibt es einen Supermarkt, der aber hauptsächlich Dosenwaren führt. Dann sind wir auf den Markt, der aber aus Läden in Häusern bestand. Wichtig: Man muss erst in den Gemüsekisten wild herumwühlen, dann bekommt man die besten Stücke vom Verkäufer ausgewählt. Der Metzger war erstaunlich sauber und hygienisch. Das Fleisch lagerte in Kühltruhen. Wir nahmen also das gerade erstandene Gemüse und fügten es dem Fleisch hinzu für den Fleischwolf. Am Ende hatten wir also ohne großen Aufwand Gemüsehackfleisch. Es ist alles noch sehr persönlich hier, man kann mit den Leuten einfach über alles reden.
Außerdem war ich beim Frisör. Der Frisör ist in seinen Fünfzigern und wurde als Mann geboren, ist aber zurzeit eine Frau mit dem Namen Merci Bocco. Das ist, wie sie mir ausführlich erklärte, französisch und steht für „Danke schön“. Auf die falsche Schreibweise angesprochen meinte sie, ja das wisse sie, dass man es irgendwie anders schreibe, aber so verstehe es ja jeder.













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